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Festival of Lights 2026 Berlin

Bild von falco auf Pixabay

„Colours of Love“ – Berlin leuchtet, und der Kollhoff-Tower mittendrin

Wenn die Abende kürzer werden und die Luft nach Herbst riecht, beginnt in Berlin die hellste Zeit des Jahres: Vom 9. bis 18. Oktober 2026 verwandelt das Festival of Lights die Hauptstadt zum 22. Mal in eine riesige Freiluftgalerie aus Licht, Farbe und Musik. Zehn Abende lang, jeweils von 19:00 bis 23:00 Uhr, werden Wahrzeichen, Plätze und Fassaden zu Leinwänden für internationale Lichtkünstlerinnen und -künstler.

Das Motto in diesem Jahr: „Colours of Love“. Nach „Celebrating Freedom“ im Jubiläumsjahr 2024 dreht sich 2026 alles um das vielleicht poetischste aller Gefühle – die Liebe in all ihren Facetten. Liebe zur Stadt, zu den Menschen, zur Kunst. Und ganz ehrlich: Wer Berlin im Oktober bei Nacht erlebt, verliebt sich ohnehin ein bisschen neu.


Der Kollhoff-Tower als Leinwand: 3D-Videomapping am Potsdamer Platz 1

Für uns ist das Festival jedes Jahr etwas Besonderes – denn unser Zuhause ist Teil der Show. Auch 2026 steht der Kollhoff-Tower offiziell im Festivalprogramm: Seine markante Klinkerfassade wird zur Bühne für eine 3D-Videomapping-Show.

Das Besondere daran: Die Architektur des Turms mit ihren vertikalen Linien, der gestaffelten Silhouette und der spitzen Kante zum Platz hin ist wie gemacht für Projektionen. Lichtkunst, die auf ein Gebäude „zugeschnitten“ ist, lässt Fenster tanzen, Mauern atmen und ganze Stockwerke scheinbar in Bewegung geraten. Am besten stellst Du Dich dafür auf den Platz vor dem Tower – von dort hast Du den vollen Blick auf die Fassade.


Potsdamer Platz: Einer der großen Hotspots des Festivals

Der Potsdamer Platz ist 2026 einer der dichtesten Festival-Cluster der ganzen Stadt. Neben dem Kollhoff-Tower erwarten Dich auf wenigen hundert Metern:

  • Forum Tower – Fassadeninszenierung am Potsdamer Platz 11
  • The Ritz-Carlton – Fassadeninszenierung am Potsdamer Platz 3
  • P5 – Fassadeninszenierung in der Potsdamer Straße 5
  • Bodenprojektion direkt auf dem Potsdamer Platz
  • Installation „Papillons“ in der Alten Potsdamer Straße
  • Haus Huth – Fassadeninszenierung in der Linkstraße
  • „House of Cards“ – Installation im Center am Potsdamer Platz
  • The Playce – Installation in der Alten Potsdamer Straße (Details folgen)

Heißt für Dich: Du kannst hier einen ganzen Abend verbringen, ohne quer durch die Stadt fahren zu müssen.


Unser Tipp: Erst hoch hinaus, dann mitten ins Licht

Die perfekte Festival-Kombi beginnt bei uns oben. Mitte Oktober geht die Sonne in Berlin gegen halb sieben unter – genau dann, wenn der Himmel über der Stadt in Orange, Rosa und schließlich tiefes Blau übergeht. Von der Panoramapunkt-Aussichtsplattform in knapp 100 Metern Höhe erlebst Du diesen Moment mit 360-Grad-Rundumblick: vom Brandenburger Tor über den Reichstag bis zum Fernsehturm, der während des Festivals ebenfalls mit einer 3D-Videomapping-Show bespielt wird.

Mit dem schnellsten Aufzug Europas bist Du in rund 20 Sekunden auf der 24. Etage. Oben lohnt sich ein Stopp im Panoramacafé – ein heißer Kaffee oder ein Stück Kuchen ist die ideale Stärkung vor dem langen Lichterabend.

Wenn um 19:00 Uhr die Projektionen starten, bist Du schon mittendrin: Einmal mit dem Aufzug nach unten, und der Tower, auf dem Du eben noch standest, erstrahlt direkt vor Dir.

Wichtig: Die Aussichtsplattform ist täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet, die letzte Auffahrt ist um 18:30 Uhr. Plane Deinen Besuch also so, dass Du rechtzeitig zum Sonnenuntergang oben bist. Tickets bekommst Du hier.


Deine Lichter-Route ab dem Potsdamer Platz

Vom Kollhoff-Tower aus lassen sich viele Highlights bequem zu Fuß erreichen:

    1. Potsdamer Platz – Start am Kollhoff-Tower und Rundgang durch die Installationen rund um den Platz.

    2. Brandenburger Tor – rund zehn Minuten zu Fuß über die Ebertstraße. Das Tor zeigt eine 3D-Videomapping-Show und ist erfahrungsgemäß der vollste Ort des Festivals.

    3. Hotel de Rome & Bebelplatz – weiter Unter den Linden entlang. Rund um den Bebelplatz werden die Staatsoper, die Sankt-Hedwigs-Kathedrale, die Juristische Fakultät und das Hotel de Rome gleichzeitig bespielt – ein Platz, an dem Du stehen bleiben solltest.

    4. Humboldt-Universität & Berliner Dom – zum Abschluss bis zur Museumsinsel, wo auch das Pergamonmuseum und die Kolonnaden der Alten Nationalgalerie leuchten.

Wer noch Energie hat, fährt weiter zum Fernsehturm und ins Nikolaiviertel oder zu den Shows an der Siegessäule und der Oberbaumbrücke.


Weitere Highlights 2026

Festival of Lights in Concert: Vom 13. bis 17. Oktober 2026 wird der Berliner Dom zur Bühne für immersive 3D-Lichtkunst und Ambient-Sets – unter anderem mit Alle Farben, Klangkarussell, Westbam, Anja Schneider, Chris Bekker und Ukai Ndame. Die Plätze sind begrenzt, Tickets gibt es ab 60 €.

Club Nights: Vom 9. bis 17. Oktober geht das Festival nach 23 Uhr in ausgewählten Clubs weiter.

Lightseeing-Touren: Ob per Bus, Boot oder zu Fuß mit Guide – geführte Touren bringen Dich bequem zu den leuchtenden Orten und erzählen die Geschichten dahinter.


Tipps für Deinen Festivalbesuch

    • Früh unterwegs sein: Zwischen 19 und 20 Uhr ist es an vielen Orten noch entspannter, besonders unter der Woche.

    • Öffentlich anreisen: Der Potsdamer Platz ist mit S-Bahn (S1, S2, S25, S26), U2, Regionalbahn und Bus bestens angebunden. Parkplätze sind während des Festivals knapp.

    • Warm anziehen: Oktoberabende in Berlin können frisch werden – und Du wirst viel stehen und staunen.

    • Kamera bereithalten: Stativ, Serienbild oder Nachtmodus – mehr Tricks findest Du in unseren Fotografie-Tipps.

Häufig gestellte Fragen

 

Wann findet das Festival of Lights 2026 statt?

Vom 9. bis 18. Oktober 2026, täglich von 19:00 bis 23:00 Uhr. Einzelne Illuminationen können abweichen.


Was ist das Motto 2026?

Das Motto lautet „Colours of Love“ – die Liebe in all ihren Facetten.


Wird der Kollhoff-Tower beleuchtet?

Ja. Der Kollhoff-Tower am Potsdamer Platz 1 ist mit einer 3D-Videomapping-Show Teil des offiziellen Programms.


Kostet das Festival Eintritt?

Nein, die Lichtinstallationen im Stadtraum sind kostenlos. Kostenpflichtig sind einzelne Sonderveranstaltungen wie „Festival of Lights in Concert“, geführte Touren sowie der Besuch der Panoramapunkt-Aussichtsplattform.


Wann sollte ich auf den Panoramapunkt?

Am besten zum Sonnenuntergang. Die letzte Auffahrt ist um 18:30 Uhr – danach geht es direkt hinunter zur Lichtshow am Tower.


Welche Orte sind außerdem dabei?

Unter anderem Brandenburger Tor, Berliner Dom, Fernsehturm, Bebelplatz, Siegessäule, Oberbaumbrücke, Pergamonmuseum und der THF Tower in Tempelhof – insgesamt 36 inszenierte Orte laut aktuellem Programm.

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