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Rave the Planet 

Bild von Thomas Rüdesheim auf Pixabay

Berlin im Ausnahmezustand – diesmal nicht im Laufschritt, sondern im Viervierteltakt: Am Samstag, den 15. August 2026, rollt die Rave The Planet Parade wieder über die Straße des 17. Juni. Unter dem Motto „IMAGINE LOVE“ ziehen Floats, Sound und zehntausende Raverinnen und Raver zwischen Brandenburger Tor und Großem Stern durch den Tiergarten. Es ist die fünfte Ausgabe der Parade, die die Idee der Loveparade weiterträgt – offiziell als Demonstration für Frieden, Vielfalt und Menschlichkeit. 

Doch wer schon einmal mittendrin stand, kennt das Gefühl: Bass im Bauch, aber Blick auf den Rücken der Person vor dir. Genau hier kommt der PANORAMAPUNKT ins Spiel. 100 Meter über dem Potsdamer Platz bekommst du das, was unten niemand hat – Überblick, Luft und einen Logenplatz auf die berühmteste Ost-West-Achse der Stadt.

 

Rave The Planet 2026 – die wichtigsten Infos auf einen Blick 

  • Datum: Samstag, 15. August 2026  
  • Zeit: 14:00 bis 22:00 Uhr  
  • Ort: Straße des 17. Juni, Berlin-Tiergarten  
  • Route: zwischen Brandenburger Tor und Großem Stern (Siegessäule)  
  • Motto: IMAGINE LOVE  
  • Charakter: angemeldete Demonstration, kein kommerzielles Festival  
  • Eintritt: laut Veranstalter kostenlos  
  • Musik: Techno, House, Trance, Acid, Hard Techno, Drum & Bass u. v. m. 

Angekündigt sind unter anderem Dr. MotteWestbamPan-PotTimo MaasNicole Moudaber und Nakadia – die vollständige Übersicht der Floats und Artists veröffentlicht die rave the planet gGmbH auf ihrer offiziellen Seite. Kleiner Hinweis für die Planung: Der Termin wurde vom ursprünglich geplanten 1. August auf den 15. August verschoben. Falls du noch einen alten Kalendereintrag hast – jetzt ist ein guter Moment, ihn zu korrigieren. 

 

Warum der PANORAMAPUNKT dein Basislager am Paradetag ist 

Der Potsdamer Platz liegt nur rund 15 Gehminuten vom Brandenburger Tor entfernt – und damit direkt am Tor zur Parade. Bei uns tauschst du Gedränge gegen Weitblick, und zwar genau dann, wenn du es brauchst: vorher, zwischendurch oder als ruhiger Ausklang. 

 

Die ganze Achse auf einen Blick

Von unseren beiden Freiluft-Aussichtsplattformen im 24. Stock liegt dir die historische Sichtachse zu Füßen: Brandenburger Tor, das grüne Meer des Tiergartens und dahinter die Siegessäule – genau die Strecke, auf der sich die Parade bewegt. Die Floats verschwinden zwischen den Baumkronen zwar immer wieder aus dem Blick, doch genau das macht den Reiz aus: Du siehst die Menschenströme, die sich vom Tor Richtung Großer Stern schieben, du siehst, wie sich die Stadt an diesem Tag verändert – und du verstehst zum ersten Mal die Dimension eines Events, das man von unten nur in Ausschnitten erlebt. 

 

Der schnellste Aufzug Europas: in 20 Sekunden aus dem Trubel

Während unten alles langsamer wird – Straßen gesperrt, Menschen überall – geht es bei uns zackig nach oben. Unser Aufzug katapultiert dich in nur 20 Sekunden in den 24. Stock des Kollhoff-Towers. Oben: frische Brise, freier Horizont, kein Ellenbogen im Rücken. Für viele unserer Gäste ist das der beste Reset-Knopf, den ein langer Paradetag zu bieten hat. 

 

Durchatmen im PANORAMACAFÉ

Acht Stunden Parade sind auch für Zuschauer ein Marathon. Im PANORAMACAFÉ im 24. Stock nimmst du im Ambiente der 1930er Jahre Platz, bekommst Kaffee, Kuchen, kalte Getränke und kleine Speisen – und hinter der Glasfront zieht Berlin seine Bahnen. Ideal, um Kräfte zu sammeln, bevor es zurück auf die Straße geht. 

 

Der perfekte Paradetag: unser Zeitplan-Vorschlag 

Ab 10:00 Uhr – Auffahrt und Orientierung. Starte den Tag oben. Du siehst, wo die Achse verläuft, wo das Brandenburger Tor liegt, wo der Große Stern – und weißt danach ganz genau, wohin du dich später bewegst. Besser als jede Karte auf dem Handy. 

Ab 11:00 Uhr – Frühstück mit Weitblick. Im PANORAMACAFÉ Energie tanken, solange es unten noch ruhig ist. 

Gegen 12:30 Uhr – Blick nach unten. Aus der Höhe erkennst du, wie sich die ersten Gruppen sammeln und über welche Straßen die Menschen strömen. Wer clever ist, wählt danach den entspanntesten Zugang.  

Ab 13:00 Uhr – zu Fuß Richtung Brandenburger Tor. Die Ebertstraße bringt dich in einer knappen Viertelstunde direkt an den Startbereich. 

14:00 Uhr – IMAGINE LOVE. Die Parade setzt sich in Bewegung. 

Zwischendurch – zurück auf 100 Meter. Wenn Sonne, Bass und Menschenmenge genug waren: Der Potsdamer Platz ist nah, die Aussichtsplattform ist täglich bis 19:00 Uhr geöffnet (letzte Auffahrt 18:30 Uhr), das Café bis 18:00 Uhr. Ein Blick auf die aktuellen Öffnungszeiten vor dem Besuch lohnt sich immer. 

Ab 19:00 Uhr – zurück ins Getümmel. Die letzten drei Stunden der Parade gehören der Straße. Und wer dann noch kann: Berlin macht bekanntlich erst am Sonntagnachmittag Pause. 

 

Fotografen-Paradies über dem Potsdamer Platz 

Für alle mit Kamera ist der Paradetag ein Geschenk. Oben bekommst du die grafische Strenge der Stadt: die klare Linie der Straße des 17. Juni, das Grün des Tiergartens, die Silhouetten von Brandenburger Tor und Siegessäule, dazwischen die Bewegung. 

Tipp: Nutze die zwei Ebenen unserer Plattformen für unterschiedliche Winkel. Ein leichtes Teleobjektiv holt die Achse näher heran, das Weitwinkel fängt die Dimension ein. Und wer die Kontraste liebt: Der steile Blick nach unten auf den Potsdamer Platz zeigt in seinen Straßenschluchten die kleinen, bunten Ströme derer, die gerade erst unterwegs zur Parade sind. Mehr Ideen findest du in unseren Fotografie-Tipps. 

 

Mehr als eine Party: Wo einst die Mauer stand 

Es gibt kaum einen passenderen Ort, um über diese Parade nachzudenken, als den Kollhoff-Tower. Direkt unter uns verlief einst die Berliner Mauer, der Potsdamer Platz war Todesstreifen und Brachland. Die erste Loveparade zog 1989 noch über den Kurfürstendamm, wenige Monate bevor die Mauer fiel. 

Heute steht hier eine Weltstadt – und ein paar Hundert Meter weiter demonstrieren Menschen aus aller Welt mit elektronischer Musik für Frieden, Respekt und Vielfalt. Genau diese Doppelung macht den Tag besonders: Unsere Freiluftausstellung „Berliner Blicke“ und die Flying Wall erzählen dir die Geschichte dieses Platzes, während unter dir die Gegenwart tanzt. Geschichte und Beat, 100 Meter Höhenunterschied, ein Nachmittag. 

 

Praktische Tipps für den 15. August 

Anreise ohne Auto. Rund um Tiergarten, Brandenburger Tor und Hauptbahnhof wird großflächig gesperrt. S- und U-Bahnhof Potsdamer Platz liegen direkt vor unserer Tür (S1, S2, S25, S26, RB10, RE3, RE4, U2) – von dort läufst du bequem zum Startbereich. 

Treffpunkt analog vereinbaren. Bei zehntausenden Menschen an einem Ort geht das Mobilfunknetz gerne in die Knie. Legt vorher einen festen Treffpunkt und eine Uhrzeit fest – der Potsdamer Platz eignet sich hervorragend als Ankerpunkt, weil man ihn von überall findet. 

Sonne, Wasser, Ohrstöpsel. Mitte August kann es auf der Straße heiß werden. Trinkt genug, denkt an Sonnenschutz – und Ohrstöpsel sind bei Soundsystemen dieser Größe kein Zeichen von Spießigkeit, sondern von Erfahrung. 

Wetterfest bleiben. Unsere Plattformen sind Freiluft-Terrassen. Auch an einem warmen Sommertag weht in 100 Metern eine frische Brise – das Café ist dein Rückzugsort. 

Müll mitnehmen. Die Parade versteht sich als Demonstration für einen respektvollen Umgang miteinander und mit der Stadt. Der Tiergarten dankt es euch. 

Häufig gestellte Fragen


Kann man die Rave The Planet Parade vom PANORAMAPUNKT aus sehen?

Du blickst direkt auf die Achse zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule, auf der die Parade stattfindet. Die Floats selbst sind zwischen den Bäumen des Tiergartens nur zeitweise sichtbar – dafür siehst du die Menschenströme, die Dimension des Events und die gesamte Kulisse, in der es stattfindet. Ein Fernglas oder Zoom-Objektiv lohnt sich.

Ist der PANORAMAPUNKT am 15. August geöffnet?

Ja. Die Aussichtsplattform ist täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet (letzte Auffahrt 18:30 Uhr), das PANORAMACAFÉ von 11:00 bis 18:00 Uhr. Wirf vor deinem Besuch trotzdem kurz einen Blick auf unsere Website – an Eventtagen kann es Anpassungen geben.

Wie komme ich vom PANORAMAPUNKT zur Parade?

Zu Fuß in rund 15 Minuten: vom Potsdamer Platz die Ebertstraße nach Norden, vorbei am Holocaust-Denkmal, bis zum Brandenburger Tor. Von dort beginnt die Straße des 17. Juni.

Was kostet die Parade?

Der Zugang zur Parade ist nach Angaben des Veranstalters kostenlos. Rave The Planet ist eine gemeinnützige Organisation und finanziert die Demonstration über Spenden und Unterstützer.

Lohnt sich der Besuch auch ohne Parade-Interesse?

Unbedingt – aber plane an diesem Tag mehr Zeit für die Anreise ein. Wer die Menschenmengen meiden möchte, kommt am besten gleich zur Öffnung um 10:00 Uhr.

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